четверг, 22 ноября 2007 г.

Фрэнк Фариан и его артисты в рождественском эфире

К рождественским и новогодним праздникам телеканалы Германии традиционно уделят большое внимание популярным хитам и их создателям. Зрителей ожидают новые встречи с любимыми композициями последних 30-40 лет. Фрэнк Фариан и его артисты займут почётное место в предновогоднем эфире. Владельцы спутниковых приёмных систем (в первую очередь Astra 19'2), имеют счастливую возможность посмотреть эти программы. Вот список и анонсы некоторых из них:

NDR, Freitag, 21.12., 01:00 - 03:00 Uhr
Die lange Musikladen-Nacht
Rock-, Pop- und Discoklassiker

Ob Pop, Rock, Disco, Funk oder Punk: Die 1970er- und 1980er-Jahre haben jedem Musikfan eine Nische geboten. Im Dezember 1972, also vor genau 35 Jahren, lief zum ersten Mal der 'Musikladen' von Radio Bremen als Nachfolger des 'Beat-Club'. Sofort wurde dies die erfolgreichste Popsendung im deutschen Fernsehen, im legendären Studio 3 traten die Weltstars auf.

In 'Die lange Musikladen-Nacht' gibt es ein Wiedersehen mit den Moderatoren Uschi Nerke und Manfred Sexauer und natürlich Hit auf Hit, zum Beispiel von: Abba, Bee Gees, Rod Stewart, Roxy Music, Phil Collins, David Bowie, Blondie, 10cc, Boney M., The Four Seasons, Ritchie Family, Donna Summer, The Scorpions, Amanda Lear, The Ramones, Grace Jones, Robert Palmer, Billy Ocean, Albert Hammond, Tina Turner, Kenny Rogers, Bill Wyman, Little River Band, Barclay James Harvest, Telly Savalas, Billy Preston, ELO (Electric Light Orchestra), Motörhead, The Jacksons, Ultravox, Bonnie Tyler, Spandau Ballet, Duran Duran, Olivia Newton-John, Ray Charles, OMD (Orchestral Manoeuvres in the Dark), Shakin' Stevens, Toyah, F.R. David, Joe Cocker, Rick Springfield, New York Dolls, Chuck Berry, Walker Bros., Village People, Frankie goes to Hollywood, Nena, Melanie, Marianne Faithfull, Johnny Cash und anderen.


SWR, Samstag, 24.11., Magazin/Mensch/Gesundheit 18:15 - 18:45 Uhr
Die 100 Größten Rheinland-Pfälzer
Musik und Moneten - die Weltkarriere des Frank Farian


Als millionenschwerer Erfolgsproduzent im harten Musikbusiness hat es der im rheinland-pfälzischen Kirn geborene Frank Farian zu weltweitem Erfolg gebracht. Eine enorme Leistung, denn in den Schoß gelegt wurde ihm nichts. Seine musikalische Karriere begann ganz bescheiden in der saarländischen Provinz. Der gelernte Koch tingelte in den Sixties lange als Schnulzenrocker über die Dörfer - mit seiner Formation 'Frankie und die Schatten'. Erst in den 70er Jahren hatte Frank Farian seinen bundesweiten Durchbruch als Interpret. Vor allem die deutsche Version des Tränen-Drückers 'Rocky' aus dem Jahr 1976 war ein nationaler Volltreffer.
Aber sein eigentliches Talent kam erst danach zur vollen Entfaltung: Farian erwies sich als Genie in der Produktion und der Vermarktung von Disco- und Popmusik. Die weltweit erfolgreichen Gruppen Boney M. und Milli Vanilli waren seine Erfindung. Mit ihnen und vielen anderen Interpreten verstand er es immer wieder, Melodien und Sounds aufzuspüren, die perfekt in die jeweilige Ära passten. Dabei bediente er sich mit großem Geschick auch aus dem Repertoire der afrikanischen und karibischen Volksmusik und machte daraus 'seine' millionenschweren Hits.
Einen schweren Rückschlag und heftige Proteste erlebte Frank Farian, als öffentlich bekannt wurde, dass Milli Vanilli nicht aus zwei, sondern eigentlich aus vier Mitgliedern bestand: zwei hervorragenden Sängern mittleren Alters, die aber optisch nicht zur Zielgruppe der angepeilten Teenager passten und zwei perfekt aussehende Jungs zum Vorzeigen, deren stimmliche Qualitäten aber sehr bescheiden waren. Trotzdem: Farian ist der Erfolg treu geblieben. Denn er hat die künstlerischen und finanziellen Realitäten nie aus dem Auge verloren und seine Schäfchen längst ins Trockene gebracht.
Inzwischen lebt und arbeitet er nach langen Jahren in Florida wieder überwiegend in seinem Studiokomplex in Rosbach bei Frankfurt. Im September 2006 hatte sein Musical 'Daddy Cool' Premiere in London, in dem er die großen Hits von Boney M. und anderen Gruppen verarbeitet hat. Im April 2007 kam das Stück auch nach Berlin. Für den inzwischen Mitte 60-jährigen Farian ist es die Krönung seiner Laufbahn.
Roland Helm hat Frank Farian und einige seiner Wegbegleiter getroffen und zeichnet die bemerkenswerte Karriere eines Mannes nach, der es in beispielloser Weise verstanden hat, Musik und Moneten miteinander zu verbinden und Millionen Fans über Jahrzehnte hinweg genau die Hits zu liefern, die sie glücklich machen.


ARD, Dienstag, 25.12., 20:15 - 22:45 Uhr
Das Weihnachtsfest der Überraschungen

Florian Silbereisen

Nach zweijähriger Pause präsentiert Florian Silbereisen endlich wieder eine große Show am 1. Weihnachtsfeiertag: In seinem neuen 'Weihnachtsfest der Überraschungen' können sich alle Zuschauer auf eine zusätzliche Bescherung am 25. Dezember freuen. Ganz besondere Geschenke warten dabei auf die kleinen Fernsehzuschauer. Für weitere Überraschungen hat Deutschlands jüngster Showmaster Helmut Lotti, André Rieu, Helene Fischer, 'Boney M.'-Sängerin Liz Mitchell, Rolf Zuckowski und viele andere eingeladen. Sie werden mit den schönsten Weihnachtsliedern eine ganz besondere Festtagsstimmung verbreiten ...


NDR, Samstag, 29.12., 23:40 - 01:10 Uhr
Die Les Humphries Singers
Aufstieg und Fall einer Poplegende

Ende der 1960er-Jahre kommt Les Humphries, bei der britischen Marine zum Allround-Musiker ausgebildet, nach Hamburg und hat eine brillante Idee. Inspiriert vom Hippie-Musical 'Hair' stellt er einen Chor aus internationalen Sängerinnen und Sängern zusammen und produziert modern arrangierte Gospels - die Les Humphries Singers sind geboren. Auftreten und Erscheinungsbild des Chors treffen den Flower-Power-Zeitgeist, ihre eingängige Party-Musik findet ein großes Publikum, die Les Humphries Singers erleben einen kometenhaften Aufstieg. Es folgen Hits wie 'Promised Land', 'Mexico', 'Mama Loo' oder 'Kansas City', die eine ganze Generation begeistern. Bis 1976 verkaufen sie 48 Millionen Schallplatten.

Doch hinter den glanzvollen Kulissen spielen sich menschliche Dramen ab. Ein Mitglied der Gruppe verfällt der Heroinsucht. Jimmy Bilsbury, mit dem Les Humphries die meisten Titel gemeinsam komponiert, hat zunehmend Alkoholprobleme. Zudem löst der autoritäre Führungsstil vom ehemaligen Royal Mariner Les Humphries heftige Spannungen in der Gruppe aus. Mitte der 1970er-Jahre beginnt sich der Sound zu erschöpfen. Ein mäßiger Auftritt beim Grand Prix Eurovision 1976 mit dem Ralph-Siegel-Titel 'Sing Sang Song' markiert das Ende der erfolgreichen Zeit der Les Humphries Singers. Die Glanzzeiten sind endgültig vorbei, als Gründer Les Humphries kurz darauf wegen Steuerschulden das Land fluchtartig verlässt.

Von den ehemaligen Sängern machen einige nach dem Ende des Hippie-Chors in der Musikbranche Karriere. Jürgen Drews wird mit dem Titel 'Ein Bett im Kornfeld' zum Star und belebt die Boulevardpresse bis heute. Liz Mitchell wird Mitglied der Gruppe Boney M. und landet Welthits, Linda Uebelherr-Thompson erlangt mit der Gruppe Silver Convention und dem Titel 'Fly Robin fly' im Disco-Sound der späten 1970er-Jahre Weltruhm.

Der Dokumentarfilm von Andreas Fischer montiert mit der Lust des Fans und dem neugierigen Blick des filmenden Forschers einen neuen 'alten' Chor, der das Verstreichen der Lebenszeit zum Thema macht, aber auch die 'Liebe', 'die Einsamkeit' und 'der Tod'. Vor der Kamera baut sich noch einmal der Chor auf. Überraschend offen sprechen ehemalige Mitglieder der Les Humphries Singers wie Jürgen Drews und Henner Hoier sowie der Konzertveranstalter Fritz Rau über den kometenhaften Aufstieg und den Zerfall des Pop-Phänomens und lüften bemerkenswerte Geheimnisse ...

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